SpAT - SprechApraxieTherapie in Kombination mit MODAK

 

SpAT ist ein neues Therapiekonzept zur Behandlung schwerer Sprechapraxien. Es wurde von Karen Lorenz entwickelt für Patienten mit einer schweren Aphasie und gleichzeitig schweren Sprechapraxie.
(Buch erscheint voraussichtlich im März 2012, ProLog Verlag, Köln)

Aphasiker mit dieser kombinierten Störung zeigen trotz intensiver Therapie in ihrer verbalen Sprachproduktion kaum Fortschritte, wenn die Sprechapraxie unerkannt bleibt und nicht spezifisch therapiert wird. Sie brauchen eine parallele Therapie der Aphasie und der Sprechapraxie.

Aus diesem Grund ist SpAT eng an das Aphasietherapie-Konzept MODAK gekoppelt. Das systematische Vorgehen im MODAK-Konzept bietet in idealer Weise die Möglichkeit, eine strukturierte Sprechapraxie-Therapie auf allen sprachlichen Ebenen mit einzubeziehen.

SpAT ist für schwer betroffene Patienten entwickelt und ist ebenfalls geeignet, sprechapraktische Patienten mit fortgeschrittenen sprachlichen Fähigkeiten, bei allen lautsprachlichen Anforderungen zu unterstützen.

Ziele:

•      Systematischer Aufbau des Lautinventars und Einübung von

       Lautverbindungen nach erfolgter SpAT-Diagnostik

•      Automatisierung der Lautverbindungen

•      Erarbeitung einsilbiger Wörter (später mehrsilbiger Wörter)

•      Kombination mit dem MODAK-Programm

•      Artikulationstraining

•      Verbesserung der verbalen und nonverbalen Kommunikations-

       fähigkeit  im Alltag

 

Charakteristika:

•      Systematische Begleitung der Lautproduktion mit Hilfe von

       Lautgesten, gezeichneten Mundbildern und verbalen Hilfen,

       ggf. taktilen Hinweisreizen

•      Angehörige können die Patienten im häuslichen Rahmen durch

       Lautgesten unterstützen

•      Parallele Therapie aller betroffenen sprachlichen Ebenen

SpAT

Praxis für Aphasietherapie

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Dr. Luise Lutz und Karen Lorenz